Was verdient ein Uhrmacher?
Uhrmacher fertigen, warten und reparieren mechanische und elektronische Uhren – von Armbanduhren über Pendel- und Standuhren bis zu Präzisionswerken und Markenservice. Sie zerlegen Werke, reinigen und ölen Teile, regulieren die Ganggenauigkeit und beraten Kunden zu Pflege und Wert. Das Bruttogehalt hängt von Region, Betrieb (Fachgeschäft, Manufaktur, Servicezentrum), Erfahrung und Spezialisierung ab. Als Orientierung verdienen ausgelernte Uhrmacher in Deutschland 2026 oft etwa 2.950–3.500 € brutto im Monat; in der Ausbildung liegen typische Spannen bei rund 920–1.220 €.
Gehalt nach Region (brutto/Monat)
Orientierungsangaben Stand 2026. Die tatsächliche Vergütung hängt von Tarifbindung, Betrieb, Region, Erfahrung, Auftragslage und Spezialisierung (z. B. Markenservice, Restaurierung, Chronometrie) ab und ist keine Garantie.
Weiterbildungsoptionen
Beruf und Alltag
Ein Uhrmacher arbeitet vor allem in der Werkstatt: Werke zerlegen, reinigen, ersetzen und wieder montieren. Zum Alltag gehören Gangprüfung und Regulierung, Kundenberatung zu Reparatur und Pflege sowie die sorgfältige Dokumentation von Teilen, Ölungen und Garantiearbeiten.
- Armbanduhren, Pendel- und Standuhren diagnostizieren; mechanische und elektronische Fehler eingrenzen.
- Werke zerlegen, reinigen, ölen und montieren; Verschleißteile und Gläser austauschen; Dichtheit und Ganggenauigkeit prüfen.
- Kunden zu Reparaturaufwand, Wert und Pflege beraten; Kostenvoranschläge und Termine abstimmen.
- Markenrichtlinien, Ersatzteilnummern und Serviceprotokolle einhalten; Garantie- und Versicherungsfälle dokumentieren.
- Werkzeuge, Messgeräte und Reinigungsanlagen pflegen; Arbeitsplatz und Chemikalien fachgerecht handhaben.
- Mit Juwelieren, Manufakturen und Lieferanten zusammenarbeiten; fertige Uhren vor Ausgabe qualitätsprüfen.